Postkarte aus Złotów

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Postkarte aus Złotów

Złotów ist bekannt für seine gesunden Lebensbedingungen, für seine Wälder und Seen, sowie für seine langjährige Spezialisierung als Kurort. In dieser Stadt kann man gesund werden, wohnen und in Geschäftsideen der sich stets weiterentwickelnden Gesundheitsbranche investieren.

Złotów ist eine Kreisstadt mit 18 Tausend Einwohnern und liegt am Fluss Głomia, im nördlichen Teil der Woiwodschaft Großpolen [pol. Województwo Wielkopolskie], 35 km von Piła, 80 km von Bydgoszcz und 120 km von Poznań entfernt. Sie liegt im Herzen der historischen Krajna, zwischen Großpolen und Pommern. Złotów ist der Sitz der Landkreisbehörden, vieler öffentlicher Institutionen und Banken, sowie von Gymnasien, Grund-, Berufs-, und weiterführenden Aufbauschulen. Es gibt hier Reha-Einrichtungen, die nicht nur hierzulande bekannt sind. Die Stadt ist ebenfalls ein Dienstleistungs- und Handelszentrum, sowie ein lokaler Verkehrsknotenpunkt. Es kreuzen sich hier 2 Woiwodschaftsstraßen: Nr. 188 von Piła nach Człuchów und Nr. 189 von Jastrów nach Więcbork, sowie die Eisenbahnlinie Piła – Chojnice.

 

Geschichte

Złotów taucht in den schriftlichen Quellen zum ersten Mal unter dem Namen „Wielatów” im Testament des polnischen Königs Kazimierz Wielki [deutsch Kasimir der Große] im Jahre 1370 auf. Die Stadtrechte erhielt es wahrscheinlich Ende des 14. Jahrhunderts. Über die Jahrhunderte befand es sich im Besitz von einigen Adelsfamilien: Kościelecki, Łabyski, Potulicki, Grudziński und Działyński.

Das älteste Dokument von Złotów, das aus der Stadtkanzlei stammt, ist der Brief des Bürgermeisters und der Ratsherren aus dem Jahr 1446 an den Danziger Stadtrat. Anfang des 17. Jahrhunderts ließ Jan Potulicki in Złotów ein Schloss im Renaissance-Stil errichten, das im Jahre 1657 - während der „Schwedischen Sintflut“- durch schwedische Truppen zerstört wurde. Die Belagerungsszene wird in einem Kupferstich dargestellt, angefertigt vom Quartiermeister der schwedischen Armee, Erich Dahlberg.

1665 erstellte der damalige Erbe von Złotów, Andrzej Karol Grudziński, ein Dokument, das die bisherigen Rechte bestätigte, und der Stadt neue Privilegien verlieh.

Nach der ersten Teilung Polens im Jahre 1772 gehörte Złotów zu Preußen. Über Jahrhunderte lebten hier Polen, Deutsche und Juden. Es gab drei Religionen: Katholizismus, Protestantismus und Judentum. Der Powiat Złotowski [deutsch: Landkreis Złotów] war im Regierungsbezirk Marienwerder [pol: rejencja kwidzyńska] der Landkreis, mit dem höchsten Prozentsatz an Einwohnern, die polnisch als ihre Muttersprache angegeben haben. Im Jahre 1902 wurde in Złotow die polnische Volksbank und 1906 die polnische landwirtschaftliche Handelsgenossenschaft „Rolnik” [deutsch: Bauer] gegründet.

Nach dem ersten Weltkrieg wurde der Landkreis Złotów den Deutschen zuerkannt und nach administrativen Änderungen wurde er Teil des Regierungsbezirks Schneidemühl [polnisch: rejencja pilska].  Ab 1923 war Złotów die Hauptstadt des V. Bezirks des Bundes der Polen in Deutschland, dessen Anliegen es war, den polnischen Charakter der zu Deutschland gehörenden Gebiete zu bewahren. Seit 1945 gehört die Stadt wieder zu Polen.

 

Das Wappen von Złotów

Das Wappen von Złotów zeigt einen Hirsch, der zwischen einem Laub- und einem Nadelbaum schreitet. Der Legende nach zeigte ein Hirsch den Rittern den Weg zum Schloss der Räuber, die immer wieder Reisende in den umliegenden Wäldern überfallen haben. Abbildungen eines Hirsches finden sich an vielen Gebäuden der Stadt, z.B. an der Fassade des Stadtrathauses (aleja Piasta 1), dem Restaurantgebäude in der Domańskiego Straße 5, dem Untersuchungsgefängnis (ehemaliges Gerichtsgebäude bei plac Kościuszki 3) und am Gebäude des Allgemeinbildenden Lyzeums

(Bohaterów Westerplatte-Straße 9). Lebensgroße Hirschskulpturen kann man mitten auf dem  Kreisverkehrsplatz in der Nähe des Stadtrathauses und auf dem Gebiet der Fischerhalbinsel [polnisch; Półwysep Rybacki] direkt neben der Sonnenuhr sehen.

 

Natur

Złotów eignet sich hervorragend für Touristen, die gerne Urlaub in der Natur machen, egal ob für einen entspannten Wochenendausflug oder für den Aktivurlaub. Die Stadt ist umgeben von sich weit erstreckenden Waldflächen mit abwechslungsreicher Pflanzen- und Tierwelt. Man findet hier malerische Orte, die zum Angeln oder zu verschiedenen Wassersportarten einladen.

Die Fläche von Złotów beträgt 11,58 km², davon sind 9% Oberflächengewässer, 18% Waldgebiete und 10% Grünanlagen. Im Stadtgebiet befinden sich 5 Seen: Baba See, Burmistrzowskie See, Miejskie See, Proboszczowskie See und Zaleskie See. Durch die Stadt fließt der Fluss Głomia, der linke Arm des Flusses Gwda.

 

In den Grenzen der Stadt gibt es 25 Naturdenkmäler, darunter 17 alte Stieleichen auf dem Jüdischem Berg [polnisch: Góra Żydowska]. Złotów ist eine umweltfreundliche Stadt mit zahlreichen Park-, Garten- und Grünanlagen.

Eine interessante Idee für eine aktive Freizeitgestaltung ist der Besuch im Tiergarten, einem Waldkomplex mit Parkcharakter, dessen Fläche 90 ha beträgt, in dem sich zahlreiche Lehrpfade befinden. Im Sitz des Forstamtes Złotów, das sich auf dem Parkgelände befindet, gibt es ein Bildungszentrum für Natur, Wald und Umweltschutz inklusive Tiergehege, Vogelhaus und einem Waldarboretum.

Ein attraktiver Ort für eine aktive Erholung ist die Promenade am Miejskie See [deutsch: Stadtseee], mit einem 4 km langem Fußgänger- und Fahrradweg, einigen Boots- und Fußgängerstegen sowie einer Aussichtsplattform. Auf der Fischerhalbinsel [polnisch: Półwysep Rybacki] gibt es Lehr- und Informationstafeln zur Geschichte der Stadt und entlang des Baba Sees verläuft ein Naturlehrpfad.

Am Zaleskie See befinden sich Strände mit Bootsstegen. Das Seegebiet eignet sich für Freunde des Motorbootsports.

 

 

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