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Plac Paderewskiego erhielt diesen Namen erst 1945, früher hieß er Krautmarkt - Rynek Zielny. Die alte Bebauung von Złotów hat Denkmalswert und ist mit Konservatorschutz umgefasst. Am wertvollsten sind nicht die Gebäuden, die meistens aus dem Ende des 19. und Anfang des 20. Jhs. stammen, weil das Stadtzentrum mehrmals verbrannt wurde, sondern der charakteristische Gassen- und Platzsystem. Die 2003 durchgeführte Revitalisierung bestand u.a. in der Wiederherstellung der alten Decken aus den Feldsteinen auf den Straßen und auf dem Platz.
Die Judengemeinde in Złotów gab es schon in der zweiten Hälfte des 16. Jhs. 1732 erhielt sie den Privileg von den Eigentümern von Złotów, den Gebrüder Augustyn und Marcin Działyński. Die Gassen um den Platz wurden von Juden bewohnt. In der Mitte des Platzes stand in der zweiten Hälfte des 18. Jhs. eine Fachwerksynagoge mit Apsis aus den Feldsteinen. In den Jahren 1878-79 wurde ein neues Gebäude gebaut, das im November 1938 auf Befehl der deutschen Behörden zerstört wurde. Während der Revitalisierung von der Altstadt wurden Fundamente der Synagoge entdeckt, die heutzutage dank speziell gelegten Decke sichtbar sind. Anstelle der Apsis wurde ein Gedenkschild gestellt. An der Wand der Eckenmietshauses Nr. 7 wurde 2005 ein Gedenkschild zum Ehren von Jan Ignacy Paderewski aufgehängt. In diesem Haus befand sich 1945 der Sitz von der Stadtverwaltung, dem Landkreisrundfunk und die Redaktion der Zeitschrift „Wiadomości Złotowskie”.
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