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Unter den Grünflächen, welche die Schönheit von Złotów hervorheben, empfehlen wir insbesondere:
PARKS
Park Zwierzyniec
Zwierzyniec ist ein Wald mit dem Parkgrundsatz und der Fläche von über 90 ha, der im südlich-westlichen Teil von Złotów zwischen den Seen Miejskie und Zaleskie liegt.
Der Park bildet Überreste eines Urwaldes, der diese Gebiete im frühen Mittelalter bewuchs. Sein Baumbestand setzt sich aus einigen Arten der Laubbäume im Alter von 10 bis 190 Jahren zusammen, mit Ausnahme von zwei mehrere Jahrhundert alten Naturdenkmälern – Stieleichen, von denen eine über 5 m langen Umfang aufweist. Unter den Stadteinwohner ist der Park dafür berühmt, dass hier im Frühling das Buschwindröschen und das Gelbe Windröschen aufblüht. Von diesem Namen stammt die Bezeichnung des jährlichen Laufs [Zawilec], dessen Weg durch die Parkalleen führt. Im Park leben außerdem viele wilde Tiere. Hier kann man u.a. Rehe, Fuchse und Eichhörnchen treffen. Es fehlen auch keine Wildschweine, Marders, Dachse und Hasen.
Im 19. Jh. war der Park ein umzäuntes Jägergebiet, das den Eigentümern von Złotów– der Familie Hohenzollern – gehörte und mit dem Palastpark einen Langschaftsgrundsatz bildete. 1822 wurde auf Veranlassung von Peter Joseph Lenne, einem berühmten Landschaftsarchitekten, der Park in der Form eine „Krake“ gestaltet. Sein zentraler Punkt ist eine Waldwiese, aus der acht reguläre Parkallen herausgehen. In der zweiten Hälfte des 19 Jh. wurde der Park den Złotów-Bewohnern zugänglich gemacht, und das sich dort befindende Darmhirschgehege nach Kujan verlagert.
Zurzeit befindet sich in der Umgebung von Zwierzyniec der Sitz der Złotów-Oberförsterei, im Rahmen deren 2002 das Bildungszentrum für Umwelt, Wald und Ökologie „Zwierzyniec“ zusammen mit einer grünen Klasse eröffnet wurde. Im Rahmen des Zentrums entstand auch:
Tiergehege
Es ist unbestritten eine der größten Attraktionen für Kinder und Jugendlichen in diesem Teil der Stadt. Das Gehege umfasst eine Fläche von 4 ha, in auf der typische für die hiesigen Wälder Wildarten, also Wildschweine, Dammhirsche und Mufflons zu sehen sind.
Vogelhaus
Es befindet sich bei der Złotów-Oberförsterei und ist aus vier Käfigen gebaut, in denen verschiedene Arten des Niederwildes wohnen – Hasen, Kaninchen, Fasanen, darunter der Zierfasan und das Rebhuhn.
Baumgarten
Ein Gebiet, wo Baum- und Strauchpflanzen zwecks der Darstellung deren Vielfalt gesammelt werden. Das Gelände umfasst eine Fläche von 5 ha und wurde in Quartiere, die separate Standorte mit ihnen entsprechenden Pflanzengemeinschaft bilden, geteilt.
Hier befinden sich u.a. Sträucher aus der Azalie-Gattung, in mehreren Sorten: Rhododendren, Wacholder, Thujen, Eibe, Scheinzypressen, Magnolien, Bäume der Kieferart und deren seltene Sorten, Sammlung von heimischen Bäumen: Tanne, Fichte, Eberesche, Birke und Buchse. Wertvolle Straucharten: Schneeball, Deutzien, Faulbaum, Seidelbast, Mandelbaum, Tamarisken, Gemeiner Goldregen und andere.
Auf dem Gebiet des Baumgartens befindet sich die Eiche des Papstes Johannes Paul II., die offiziell am 19. April 2006 gepflanzt wurde. Der Pflänzling wurde aus Eicheln gezüchtet, die 2003 von der ältesten Stieleiche in Polen „Chrobry“ gesammelt und 2004 durch den Papst während der Pilgerfahrt der polnischen Förster nach Vatikan geweiht wurden, und dann in die Baumschule in Rudy Raciborskie kamen und von dort aus den Oberförstereien in ganz Polen, darunter der Złotów-Oberförsterei, überreichet wurden.
Auf dem Gelände des Parks befinden sich auch fünf Bildungsstrecken: Poznawcza, Żabia, Łowiecka, Leśna, Dendrologiczna [Erkundungs-, Frosch-, Wald-, Jagt- und Dendrologiestrecke] mit den Bildungstafeln, die extra für Kinder und Jugendlichen erarbeitet wurden.
Stadtpark bei al. Piasta
Der Park entstand zusammen mit der Errichtung des Neorenaissance-Gebäudes – ehemaligen Sitzes der Gütereigentümer aus Złotów – der Familie Hohenzollern. Er weist die Form eines Rechteckes auf und nimmt die Fläche von 1,44 ha ein. Ursprünglich hatte er Charakter eines Obst- und Gemüsegartens mit einem Zierteil. Aktuell bewachsen ihn Linden, Birken und Buchen. Grundsätzlich gibt es hier auch einige exotische Gattungen, wie z.B. Grau-Tanne oder Ahornblättrige Platane.
Stadtpark bei al. Mickiewicza
Diesen kleinen Park (Fläche von 0,285 ha) bewachsen Linden, Ahorne, Pappeln, Eichen, Kastanienbäume und Weißbuchen. Eine zusätzliche Attraktion bildet das originelle
Adam-Mickiewicz-Denkmal, dessen Sockel einen Findling darstellt, der auf dem Gebiet des Kreises Złotów gefunden wurde.
Palastpark bei ul. Jastrowska
Einer der ältesten Parks in Złotów – er ist auf Stadtlandkarten aus 1810 verzeichnet. Er behielt fast unverändert seine Form und nimmt die Fläche von 2,8 ha ein. Hier wachsen heimische Gattungen sowie Bäume fremder Abstammung, wie Buchen, Eichen, Eschen, Linden, Ahorne und Lärche.
Europäischer Park bei al. Rodła
Der Park nimmt die Fläche von 6 ha ein. Er wurde 1998 gegründet und seitdem systematisch erweitert. Er wurde ihn in zwei Bereiche aufgeteilt – der erste erstreckt sich von ul. Hubego bis ul. Słoneczna, der zweite entstand nach 2000 bei al. Rodła. Die Anpflanzung gestaltete der Dipl. Ing. Henryk Hinca. Der Park ist interessant im Hinblick auf einige Elemente: angepflanzte Buchsbäume in der Form eines Rodło-Symbols, Purpurbuchen im Form eines Hufeisens, Alleen von Linden, Roteichen, Hukano-Noschiki-Weiden und Lärchen entlang den Spazierwegen. Der Park besitzt außerdem zusätzliche Attraktionen – Erhöhung, die in der Wintersaison als Spielplatz für Kinder genutzt wird, verfestigter Kreis, der für die Bewohner zwecks Organisierung von Treffen beim Lagerfeuer vorbereitet wurde, ein Sportplatz für Sportspiele für Kinder und Jugendlichen.
Mehrheit der Pflanzen wurde im Rahmen von mereren Euro Eco Meeting-Editionen angepflanzt. Zum Gedenken an das „Millennium 2000“ wurde eine Überschrift „EEM – 2000“ aus dem Buchsbaum, und 2003 ein Symbol der europäischen Flagge aus Vakzinen der Goldahorne, dessen Ränder mit Ebereschen umpflanzt wurden, angefertigt.
Seit 2004 trägt der Park den Namen „Europäischer Park“.
Stadtpark bei ul. Szpitalna
Der Park nimmt einen Teil der Gebiete nach dem Ehemaligen Sägewerk ein. Der Baumbestand wurde im Juli 2006 während der Euro Eco Meeting-Edition angepflanzt.
Aussichtspunkte
Juden-Berg
Er befindet sich zwischen den Seen Proboszczowskie und Baba. Auf dem Hügel befand sich einst ein Judenfriedhof, an den heute ein Lapidarium erinnert. Der Hügel ist mit 23 Steileichen bewachsen, von denen 18 dem Schutz unterliegen und Naturdenkmäler bilden. Die höchste von ihnen ist 4,95 m hoch. Außer den Eichen kann man hier Kastanienbäume, Eschen und Kiefern zu sehen bekommen. Vom Hügel aus erstreckt sich eine Aussicht auf die Stadt und den Głomia-Tal.
Wilhelm-Berg
(auch Traugutt- oder Galgenberg genannt)
Die Erhöhung liegt im südlichen Teil der Stadt bei ul. Powstańców. Einst befand sich hier ein Kiesbergwerk sowie ein Bismarck-Beobachtungsturm, der auf Befehl der Stadtverwaltung 1968 in die Luft gesprengt wurde. Der Turm wurde mit einer speziellen Art der Kiefer besetzt – Banks-Kiefer, die man bis heute bewundern kann. Heute befindet sich in der Mulde der ehemaligen Kiesgrube ein Schließhaus.
In der Nachbarschaft des Bergs sieht man zwei völlig eutrophierte Seen – Czarskie und Łosianka. Im Hinblick auf die Pflanzenwelt ist dieses Gebiet sehr interessant. Neben der Banks-Kiefer kommen hier außerdem: Weymouth-Kiefer, Waldkiefer, Birke und Gewöhnliche Traubenkirsche vor. Unterschlupft finden in dieser Gegend Kranichen oder Rehe.
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