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Die Stadt ist mit fünf Seen mit einer umfangreichen Naturumwelt, die gute Bedingungen für das Betreiben der Wassertouristik und Angelsport bilden, umgeben. Die Seen gehören zum Rinnentyp und treten im Nacheisrinnen auf, die schmal, lang, krumm und trief sind. Die Seen dieses Typs erscheinen meistens in einem Zug. So ist es auch im Fall von den Złotów -Seen, die durch den Fluss Głomia, der sie durchfließt, verbindet werden:
Baba, Miejskie (verbunden mit dem See Zaleski mittels einem Graben), die mit dem See Burmistrzowskie durch den Śmiardowki-Kanal verbunden sind.
Głomia
Es ist ein Fluss mit der Länge von 52 km und der Einzugsgebiet-Fläche von 570 km². Die Fläche des Einzugsgebiets also Gebiets, aus dem das Oberflächenwasser in das System eines Hauptflusses einfließt, beträgt 570 km.
Der Fluss entspringt aus den Quellen nahe des Dorfes Głomsk, fließt durch die historische Region – Krajna, weiter durch den See Głomskie neben Prochy und Schlossberg durch. An dem Dorf Stawnica sieht man deutlich seinen breiten Urstromtal. Dann fließt er durch den Seen Baba und Miejskie in Złotów ins Dorf Błękwit hinein. Nahe dem Dorf Wąsosz verbindet er sich mit dem Fluss Kocunia und fließt an Krajenka, Żeleźnica, Dolnik, Skórka, Dobrzyca vorbei und mündet in den Fluss Gwda. Unter den 20 Flüssen des Kreises Głomia, weist der Fluss, gleich nach Gwda, die größte Länge auf.
Entlang des Flusses erstrecken sich malerische Wiesen. Der Głomia-Tal ist ein Nassgebiet, das mit Rohren, Riedgras, Binsen und verschiedenem Gras bewachsen ist. Überdies wachsen hier charakteristische für die diesen Gebietstyp Baum-, Strauch- und Pflanzenarten, wie Schwarz-Erle, Echte Beinwell und Wiesen-Flockenblume. Der Tal ist auch ein idealer Platz für Erholung und Beobachtung der Wandervögel. Was besonders interessant ist, außer den für das Gebiet typischen Tieren, lebt hier auch der europäische Biber. Auf dem Stadtgebiet und in dem See Baba wurden seine Bieberburg lokalisiert.
Die Mündung von Głomia wurde einst „Gardziel“ [dt. Schlund] oder „Paszcza“ [dt. Rachen] genannt. Das, was diesen Ort auf den ersten Blick auszeichnet, ist die vielseitige Pflanzenwelt des Litorals, d.h. die Umgebung des Ufers. Unter den charakteristischen Ried- und Tauchpflanzen erscheinen hier: die Sumpfdotterblume, Wechselblättriges Milzkraut, Schilfrohr, Gold-Hahnenfuß, Breitblättriger und Schmalblättriger Rohrkolben, sowie die Laichkräuter, Kanadische Wasserpest und Sumpf-Schwertlilie. Das Litoralgebiet wird durch viele Tiere bewohnt. Die Wasserfläche besiedeln mehrere Vögel und Wirbellosen, wie der Gemeine Wasserläufer oder der Wasserkäfer: Taumelkäfer. Es treten hier verschiedene Vogelarten auf. Charakteristisch für „Gardziel“ ist dessen späteres Einfrieren, weswegen der Ort große Menge von Stockenten sammelt. Überdies sind hier Möwen, Seeschwalben, Haubentaucher und Schwäne zu sehen. Diese Vögel bauen ihre Neste in der Uferzone, im Wasser suchen sie lediglich nach dem Essen.
Im Hinblick auf die malerische Landschaft und große Attraktivität der Strecke eignet sich der Fluss ideell für Paddeltouren.
See Zaleskie
Der größte unter den Seen in der Gegend von Złotów. Er nimmt die Fläche von 180 ha (darunter 29,6 ha im Bereich der Stadtgrenzen) ein und befindet sich im westlichen Teil von Złotów, ca. 1 km vom Stadtzentrum.
Die Ränder des Seegebiets gehen in steile Abhänge über und werden von Erlen, Weiden, Birken und Kiefern bewachsen. Das westliche Ufer ist vom Schilfrohr bewachsen, dann geht es in Sümpfe über, wo ein Wasserlauf durchfließt, der das Ufer mit dem See Miejskie verbindet.
Der See hat die Länge von 5960 m, die Breite von max. 325 m, Randlänge von 13900 m, max. Tiefe von 12,8 m, Durchmesser 4,6 m.
Der See bietet günstige Bedingungen für Sportarten an. Es ist der einzige See in Kreis Złotów, der zum Treiben von Motorbootsportarten zugelassen wurde. Außerdem ist er ein geeigneter Ort für Segler und Kanute. Das Seegebiet dient auch für Erholungszwecke – es befinden sich hier zwei Badeanstalten in ul. Jeziorna und Wioślarska.
See Miejskie
Der zweigrößte See in Złotów, aber der größte, der ganz in der Stadt gelegen ist (47,70 ha der Fläche). Er ist im südlichen Teil der Stadt lokalisiert, parallel zu ul. Stanisława Staszica und Obrońców Warszawy.
Die Seeufer zeichnet eine reiche Pflanzenwelt aus, besonders im südlichen (Kräuterpflanzen, u.a. die Sumpf-Schwertlilie und Echte Schlüsselblume) und westlichen Teil, wo in der Nähe des Sees der Park Zwierzyniec liegt. Die Seeoberfläche ist mit Tauchpflanzen bedeckt.
Die Fläche des Sees beträgt 47,70 ha, darunter die Wasserspiegel – 41,30 ha, Länge 4125 m, Breite 875 m, Durchmesser 706 m, Randlänge 9725 m, Tiefe max. 8,7 m, Durchmesser 4,8 m.
Entlang des östlichen Seeufers erstreckt sich eine Promenade, die durch die Bewohner oft besucht wird. Es ist ein idealler Ort für Familienspaziergänge sowie für Läufer und Inlineskater. Zusätzlich wird der See durch zwei unterbeleuchtete Springbrunnen verschönert, und an Stelle, wo in den See der Fluss Głomia mündet, wurde ein Lauf- und Fahrradsteg gebaut, der zu „Zagroda Krajeńska“ führt.
Am südlichen Ende des Sees befindet sich die Fischerhalbinsel. Sie ist eine der Bühnen der regelmäßig organisierten Veranstaltung Euro Eco Meeting. Hier findet man auch einen Spielpatz für Kinder und ein Pflanzenlabyrinth, wo eine Informations- und Gedenktafel errichtet wurde, die das Schloss der Familie Potulicki betrifft.
Von der westlichen Seite des Sees sieht man den Park „Zwierzyniec“ und das Waldamphitheater – ein Ort mehrerer Aufführungen und Kulturevents. In der nächsten Zeit soll ein weiterer Teil der Promenade, Aussichtsplattform und Bootbrücke errichtet werden, und an Stelle, wo Głomia aus dem See ausfließt, wird eine 98 m langer Lauf- und Fahrradsteg entstehen.
See Baba
Ein See, das im zentralen Teil von Złotów liegt. Er nimmt die Fläche von ca. 18 ha ein und wird fast ganz mit Schilfrohren, Binsen, mehreren Grasarten und Kräuterpflanzen bewachsen. Dieses kleine Seegebiet bildet einen Standort für viele Vogelarten, darunter auch Raubvögel. Es ist ein idealer Ort für Beobachtungen der Wasservögel.
See Burmistrzowskie
Er befindet sich im nördlichen Teil der Stadt und nimmt die Fläche von 7,7 ha ein. Die Seeufer werden mit verschiedenen Nadelbaum- (Waldkiefer) und Laubbaumarten (Grau-Erle und Weiß-Erle, Pappel, Birke, Kastanienbaum) bedeckt. Der See hat auch eine reiche Wasserpflanzenwelt (u.a. Weiße Seerose). Es ist offen, weist eine unberührte Bodenbeschaffenheit sowie die Tiefe von 2 m auf, und fließt durch den Śmiardowski-Kanal (Wasserlauf mit der Breite von 2 m) durch, der in den Fluss Głomia mündet. Der Zugang zum Wasserspiegel wurde wegen dem mit Pflanzen bewachsenen Ufer erschwert – einem Streifen mit der Breite von 6 m.
See Proboszczowskie
Ein kleiner See gelegen im Bereich der Stadt Złotów zwischen ul. Zamkowa und Jerozolimska. Seine Ränder gehen sanft in Wiesen und Weiden sowie Ackerland über, und die Ufer sind mit Tangen bedeckt. Der See ähnlich wie der See Baba bildet einen Standort für Wasservögel.
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